Es gibt Immobilien, die werden mit dem Wort „charmant“ verkauft. Unsere wäre eher unter „ehrlich“ gelaufen.
Im Januar 2025 haben wir den Standort in Maintal übernommen. Der erste Rundgang dauerte länger als geplant – und das lag nicht daran, dass es so viel zu bewundern gab. Der Gesamtzustand war, freundlich formuliert, ausbaufähig. Nichts davon war dramatisch, und mit etwas Vorstellungskraft lagen die Vorteile dieser Immobilie klar auf der Hand.
Ein Gebäude mit sehr viel Vergangenheit
Rund 30 bis 40 Jahre lang war hier nichts Wesentliches renoviert oder saniert worden. Das fällt auf den ersten Blick nicht zwingend auf. Aber man merkt es. An den Fenstern. An den Fassaden. An den Leitungen. An den Böden.
Mit ein bisschen Farbe und einem neuen Türschild war es hier also nicht getan. Es wurde Zeit, etwas daran zu ändern.
Vorher und nachher
Vorher – alte Putzfassade, alte Fenster. |
Nachher – neues Dach, neuer Putz, neue Fenster. |
Vorher – Halleneinfahrt vor der Modernisierung. |
Nachher – neue Fassade, erneuertes Sectionaltor. |
Vorher – Blick vom Geländer auf das Gelände. |
Nachher – dieselbe Perspektive, heute. |
Was wir gemacht haben
Weil ein Renovierungsstau selten unten anfängt, haben wir ziemlich weit oben begonnen.
- Dach. Das Dach des Bürogebäudes wurde komplett erneuert – nicht ausgebessert.
- Elektro. Die gesamten Elektroinstallationen wurden ertüchtigt. Unsichtbar, unspektakulär, unverzichtbar.
- Fenster und Türen. Am Bürogebäude und am Werkstattnebengebäude sind sämtliche Fenster und Eingangstüren ausgetauscht.
- Fassaden und Tore. Alle Fassaden neu verputzt und gestrichen, dazu zwei erneuerte Sektionaltore.
- Heizung. Die Heizungsanlage wurde ertüchtigt und in Teilen saniert.
- Werkstätten und Hallenböden. Beide grundlegend erneuert. Wer täglich darauf arbeitet, merkt das ab dem ersten Tag.
- Außenanlagen. Die Grünanlage wurde neu angelegt. Weil ein Standort nicht am Türrahmen aufhört.
Erhellende Fakten
|
01/25 Übernahme des Standorts |
1 x Bürodach komplett erneuert |
2 x Sektionaltore erneuert |
100 % Fassaden neu verputzt und gestrichen |
Auch innen: die Hallenböden wurden grundlegend erneuert.
Und 2027 geht der Blick wieder nach oben
Denn fertig sind wir nicht. Das war nie der Plan. 2027 folgen die restlichen Hallendächer: rund 5.000 Quadratmeter. Dazu werden die Fensterfronten an den Produktionshallen erneuert.
Und wenn wir schon einmal alle Dächer in der Hand haben, sollen sie künftig nicht nur dicht sein, sondern auch arbeiten: Auf allen Dächern sind Photovoltaikanlagen geplant. Die sichtbare Renovierung war also nicht das Ziel – sie war die Grundlage.
„Ein Standort, an dem lange nichts passiert ist, wird nicht in zwei Jahren fertig. Wir gehen das Schritt für Schritt an – und wir gehen es zu Ende.“
Klaus Zentgraf, Geschäftsführer
Fortsetzung folgt
Aus einem Standort mit reichlich Vergangenheit wird Schritt für Schritt einer mit ziemlich viel Zukunft. Nächstes Kapitel: 2027. Diesmal hoffentlich ohne 30 Jahre Pause.
Sie sind ohnehin in der Nähe von Maintal? Schauen Sie beim nächsten Termin gerne selbst vorbei – oder sprechen Sie uns an.


